Unser Strand aus der Ferne

Fazit Ägypten 2017 der Blick aus 3 Richtungen

Die Blickrichtungen

Ich denke, man muss gerade Ägypten am Roten Meer aus verschieden Sichtweisen betrachten. Dabei unterteilt sich dies in die Taucher, weiter über die die Cluburlauber sind und die die lieber Land und Leute kennen lernen wollen.

Aus Sicht des Tauchers

Die Bucht von Abu Dabab und die Tauchbasis von diving.de sind die beste Kombination vor Ort, die man finden kann. Hier erwartet einen ein motiviertes, freundliches und immer zuvorkommendes Team wo man sich als Taucher hervorragend aufgehoben vorkommt. Für Neulinge, wie ich es bin, war dies sehr wichtig, da ich bei Ankunft mit 17 Tauchgängen nicht wirklich erfahren war. Nach 13 Tauchgängen in 11 Tagen bin ich sehr zufrieden abgereist mit dem Wunsch nochmals hier her zukommen. Mit unseren beiden Guides Sayed und Momen hat jeder Tauchgang Spaß gemacht. Dabei kam die Sicherheit und Vorbesprechungen nie zu kurz. Vor jedem Tauchgang wurde genau besprochen, was für den Tauchgang wichtig ist und auf was man sich einstellen musste. Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt der Tauchgänge unsicher gefühlt. Für Taucher, die zum ersten Mal hier her kommen sollten würde ich pro Tauchplatz mindestens einmal einen Guide empfehlen. Es gibt so viele Details zu entdecken so das man viel übersieht wenn es einem nicht gezeigt bekommt. Auch der Bootsausflug nach Shaab Marsa Alam war bestens organisiert und somit ein eigenes Highlight. Bis zum nächsten Besuch heißt es nun für mich mehr Erfahrung zu sammeln, um beim nächsten mal das Elphinstone Reef besuchen zu können.

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Aus der Sicht des Cluburlaubers

Da wir nicht zu den Leute gehören die unterhalten werden müssen, um im Urlaub überhaupt was zu erleben, kann ich hier nur meine Sichtweise schreiben. Das Joe Entertainment Team hat tagsüber die Urlauber bespaßt, die den ganzen Tag zwischen Zimmer, Lobby, Gaststätte und Strand gependelt sind. Zusätzlich dazu gab es noch die Mitarbeiter der Wellnessbereiche des Hotels, die auch noch Ihre Dienste anboten.  Was ich persönlich extrem nervig fand, war die qualitative schlechte Musik die viel zu laut und übersteuert auf einen herein prasselte. Das allein reichte uns schon den Strand weitgehend zu meiden. Die Minidisko und Abendbespaßung im angeschlossen Theater gehört hier genau so zum Standard, wie der Miniclub wo man mal den Nachwuchs für ein paar Stunden abgeben konnte.

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Aus Sicht des Entdeckers

Im Normalfall ziehen wir es vor Land, Leute und Orte selber zu erkunden. Das dies hier nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich sein würde, war beim buchen der Reise klar. Am Ende blieb uns nicht viel übrig als dies mit Strandspaziergängen ein wenig zu kompensieren. Falls wir noch mal hier herkommen sollten, wird sich die Reisezeit auf eine Woche beschränken. Das ist die Zeit ist, in dem wir das „eingesperrt sein“ aushalten können.