Merbitzer Winterblick

Rabenauer Grund und Zschoner Mühle Winter-Edition

Die Temperaturen liegen schon wieder um den Gefrierpunkt und die schöne Winterlandschaft ist am Gehen. So nutzten wir beide Wochenendtage für Ausflüge mit dem Schlitten im Schlepptau. Dabei zeigte sich sowohl der Rabenauer Grund als auch der Zschoner Grund von seiner schönsten Winterseite. Dem Eisfürsten sind wir auch noch begegnet, dazu später mehr. Es lohnt sich bis zum Ende durchzuhalten, dort gibt es noch ein paar schöne Bilder vom winterlichen Bach zu sehen.

Samstag – Rabenauer Grund

Gemeinsam ging es mit einer Freundin in den Rabenauer Grund unser Ziel einmal von Hainsberg zur Rabenauer Mühle und wieder zurück. Ich selber war wohl das letzte Mal in meiner Kindheit hier. Am Wegesrand entdeckten wir in einer kleinen Höhle Eisstalagmiten die Ihr weiter unten auf einem Bild sehen könnt. Weiter ging es im Tal entlang bis wir nach einer knappen Stunde an der Rabenauer Mühle angekommen waren. Heute war die Zeit zu knapp für die Einkehr und so vertagen wir das auf den kommenden Sommer. Auf dem Rückweg rollte dann auch noch die Schmalspurbahn an uns vorbei leider ohne viel Dampf, da es bergab Richtung Freital ging.

 

Sonntag – Zschoner Mühle

Da steht man Sonntagmorgen auf, hat noch keinen Plan was man mit dem angebrochenem Tag anfängt und kurze Zeit später sitzt man in der Theaterscheune der Zschoner Mühle und begegnet dem Eisfürst. Eine schöne Geschichte passend zur aktuellen Jahreszeit, gespielt von Eva Johne.

Im Anschluss an das Puppenspiel und einem leckeren Mittagsessen in der Mühlengaststätte schnappten wir uns den Schlitten, um durch die Winterlandschaft zu spazieren. Es ging vorbei an winterlichen Weinhängen entlang zugeschneiter Pfade. Als wir feststellten, dass wir auf dem eingeschlagenen Pfad nicht wieder in den Grund kommen folgten wir einer abenteuerlichen Wegführung querfeldein mitten durch den Wald wo wir einige Zeit lang eine Rehfamilie beobachten konnten. Diese versuchte naturgemäß von uns Abstand zu halten und wir wollten näher ran.

Im Grund angekommen zog es mich immer wieder an den Bach. Der Frost hat aus dem Wasser einzigartige Gebilde geschaffen, die Unterschiedlicher kaum sein können.

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