Urlaub 2016 auf Usedom – Tauchen, Geocaching und Me(e)hr

Der Urlaub ist fast zu Ende. Da wir wieder eine Menge erlebt haben, will ich mal an dieser Stelle eine kleine Zusammenfassung schreiben.

Unsere Anreise war ganz entspannt am Brückentag nach dem Männertag. Die Wettervorhersage war bestens. Die ersten Tage verbrachten wir nur mit faulenzen, Strand und ein paar Spaziergängen. Am Montag schnappten wir uns die Räder und radelten Richtung Kölpinsee um ein paar Geocaches zu suchen und die Spielplätze unsicher zu machen. Tages darauf sind wir in die andere Richtung nach Karlshagen gefahren. Dort noch schnell einen Kundenbesuch gemacht, um dann im Anschluss wieder Tupperdosen im Wald zu suchen.

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Am Donnerstag besuchten wir dann Karls Erlebniss Hof, der hier im letzten Jahr hochgezogen wurde. Hier gibt es viel für klein und groß zu entdecken. Der Eintritt an sich ist kostenfrei. Allerdings ist es echt schwer hier nicht arm wieder raus zu kommen. Keine Ahnung wie wir es geschafft hatten mit weniger als 50 € Ausgaben den Hof zu verlassen.

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Am 14.05.2016 fand dann mein persönliches Highlight statt. Zusammen mit den Green Sea Diving Center Usedom zum Wrack der M14. Wer mehr über das Wrack erfahren möchte, kann hier weitere Infos finden. Der Ausflug begann mit dem kompletten anrödeln der Tauchausrüstung am Strand. Dann ging es mit einem kleinen Schlauchboot und 5 Personen raus auf die Ostsee. Nach gut 12 km fahrt waren wir am Tauchplatz angekommen. Leider war die Ankerboje über den Winter verschwunden und wir mussten erst einmal einen neuen Ankerplatz finden.

Stefan unsere BootsfĂĽhrer mit dem Tauchguide Andreas
Stefan unsere BootsfĂĽhrer mit dem Tauchguide Andreas

Dies gelang aber unserem erfahrenen Bootsführer recht schnell. Einem Taucher bekam der Wellengang auf dem Weg zum Tauchplatz nicht gut und er kämpfte arg mit Übelkeit. Für Ihn ging es dann zuerst ins Wasser. Nach und nach machten sich dann auch die restlichen Taucher fertig. Nachdem alle im Wasser waren, ging es abwärts. Andreas unser Tauchguide hat bereits über 140 Tauchgänge am Wrack hinter sich und war der perfekte Begleiter. Die Sicht unter Wasser war recht bescheiden. 2-3 Meter mehr war nicht drin. Nachdem wir den vorderen Teil des Wracks abgetaucht hatten, ging es nach gut 30 Minuten Tauchzeit wieder nach oben. Für meinen Teil war das ausreichend gewesen. Das trübe Wasser lud nicht gerade ein, sich alles anzusehen. Beim Auftauchen gab es dann noch ein wenig Fischfutter für die am Wrack lebenden Fische. Unser Taucher mit der Seekrankheit hat sich das ganze noch mal durch den Atemregler gehen lassen. Die Rückfahrt war dann nicht weniger abenteuerlicher. Einen Tag später sagt mir auch mein Rücken, das die großen Wellen und die damit verbundenen Auf und Abwärtsbewegungen auf dem Schlauchboot heftig waren. Alles in allem ein echt empfehlenswerter Ausflug. Ich hoffe, dass ich eines Tages noch einmal bei besserer Sicht das Wrack zu sehen bekommen werde.

Am Nachmittag ging es dann Nach Heringsdorf zum Kleinkunstfestival. Dort gab es ein buntes Programm von Künstlern zu bestaunen mit Mitmachgarantie. Den Abend haben wir dann mit einem schönen Grillerchen ausklingen lassen.

Die letzten beiden noch verbleibenden Urlaubstage werden wir gemĂĽtlich angehen lassen.

Wie immer bedanken wir uns schon jetzt bei der Gastfreundlichkeit Hotel und Ferienpension Elisabeth